WORKSHOPS

FÜR JUGENDLICHE

Alles über antisemitische Verschwörungserzählungen

Alles über Vorurteile

Alles über Rassismus und Diskriminierung

Antisemitismus, Europa und der Nahe Osten – Fluchtpunkte

WORKSHOPS

FÜR ERWACHSENE

Grundlagen
Rassismuskritik

Digitales
Unterrichten

LEHRGÄNGE

FÜR ERWACHSENE

Gender & Diversity

Rassismuskritische Kompetenz in der Bildungs- und Beratungsarbeit

Rassismuskritische Kompetenz im Kunst- und Kulturbetrieb

Train the Trainer – fluchtpunkte.net

WORKSHOPS | JUGENDLICHE

OeAD Extremismusprävention – Starke Schule, starke Gesellschaft!

Allgemeine Infos zu den OeAD-Workshops

Zielgruppe: Jugendliche und junge Erwachsene ab 14

Dauer: 4 Unterrichtseinheiten à 50 Minuten

Schularten:
Polytechnische Schulen
Berufsschulen
Allgemeinbildende höhere Schulen
Berufsbildende mittlere Schulen
Berufsbildende höhere Schulen

Unten finden Sie Details zu den vier angebotenen Workshops in Kooperation mit dem OeAD. Da das Kontingent an verfügbaren Workshops begrenzt ist, empfehlen wir, schnell zu buchen. Die Vergabe der Plätze erfolgt nach dem „First-Come-First-Serve“-Prinzip. Sie können einen Workshop direkt über den „Buchen“-Link buchen, oder über die Übersicht der Workshops unter „Zur OeAD Workshop Übersicht“. Die Buchung erfolgt in jedem Fall über die Website des OeAD. 

Alles über antisemitische Verschwörungserzählungen

In diesem Workshop lernen die Teilnehmenden die verbreitetsten antisemitischen Verschwörungs-erzählungen kennen, lernen über Muster von Verschwörungserzählungen und können eine eigene Verschwörung erfinden um zu sehen wie einfach das geht und wie wenig Substanz eine Verschwörungserzählung braucht.

Alles über Vorurteile – Ein reflektierender Umgang mit Unconscious Bias

In diesem Workshop lernen die Teilnehmenden die verbreitetsten antisemitischen Verschwörungs-erzählungen kennen, lernen über Muster von Verschwörungserzählungen und können eine eigene Verschwörung erfinden um zu sehen wie einfach das geht und wie wenig Substanz eine Verschwörungserzählung braucht.

Alles über Rassismus und Diskriminierung

Dieser Workshop fördert ein tiefgreifendes Verständnis für die vielfältigen Formen von Rassismus und Diskriminierung. Teilnehmende lernen, wie Migration unsere Gesellschaft prägt, und erkunden persönliche sowie strukturelle Diskriminierungserfahrungen.

Antisemitsmus, Europa und der Nahe Osten – Fluchtpunkte

Wir stellen sieben exemplarische Lebensgeschichten mit Flucht- und Migrationserfahrungen vor, welche die Verflechtungen der deutschen und österreichischen Geschichte mit der Geschichte des Nahen Ostens sichtbar und behandelbar machen.

WORKSHOPS | ERWACHSENE

Grundlagen Rassismuskritik (8 UE)

Der Workshop bietet eine praxisnahe Einführung in das Themengebiet Rassismuskritik und insbesondere der rassismuskritischen Bildungsarbeit. Der Fokus liegt hierbei auf der begrifflichen Bestimmung von Rassismus und seinen unterschiedlichen Formen, auf der Sensibilisierung für beziehungsweise Bekämpfung von Alltagsrassismus sowie auf seiner historischen und gesellschaftlichen Gewachsenheit im Kontext der österreichischen und deutschen Geschichte. 
Durch praktische Übungen wie Rollenspiele, Fallbeispiele und Reflexionsübungen erlernen die Teilnehmer:innen zudem die Grundpfeiler der rassismuskritischen Bildungsarbeit, die über eine reine Wissensvermittlung zum Thema Rassismus hinausgehen.

Weitere Informationen

ZIELE
Die Teilnehmer:innen erhalten einen erste Einführung in rassismuskritische Bildungsarbeit. Neben der Vermittlung zentraler Begrifflichkeiten und theoretischer Grundlagen liegt der Schwerpunkt auf der zugänglichen Reflexion der eigenen Handlungsmöglichkeiten im pädagogischen Alltag.
 
ZIELGRUPPE
Der Workshop richtet sich an Lehrkräfte, Erwachsenenbildner:innen und andere pädagogische Fachkräfte in Bildungseinrichtungen, die einen ersten Einblick in die rassismuskritische Bildungsarbeit gewinnen möchten. Sofern eine tiefere Auseinandersetzung mit dem Thema erwünscht ist, empfiehlt es sich, den Lehrgang Rassismuskritische Kompetenzen in der Bildungs- und Beratungsarbeit zu buchen.

Digitales Unterrichten – Praxisorientiertes Wissen für Basisbildung und Pflichtschulabschluss (4 UE)

Gerade im Rahmen von Basisbildungs- und Pflichtschulabschlusskursen verfügen die Lehrer:innen oft über keine gute technische Ausstattung (meist ist es nur das Handy), keine geeigneten Arbeitsplätze und fehlende digitale Kompetenzen. Das Angebot muss also möglichst niederschwellig sein. Und auch das digitale Wissen und die Online-Erfahrungen sind auf Seiten der Kursleiter:innen sehr heterogen. In dieser sehr praxisorientierten Fortbildung wollen wir gemeinsam bereits erworbenes Wissen reflektieren, erweitern, systematisieren und die Unterrichtspraxen optimieren.

Weitere Informationen

ZIELE
Wissen über Kriterien für gute und niederschwellige Online-Wissensvermittlung, Methoden zur Förderung der Interaktion zwischen Lehrer:innen und Trainer:innen, Übersicht über Online Tools, Methoden zur Unterstützung von Personen mit geringem digitalen Know-How.

ZIELGRUPPE
Lehrer:innen, Erwachsenenbildner:innen, Pädagog:innen, Personen in Bildungs- und Beratungsarbeit, Jugendvertrauensrät:innen und Betriebsrät:innen, haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter:innen von Vereinen, Interessierte.

LEHRGÄNGE

Gender & Diversity (24 UE)

Durch das Gender und Diversity Training erlangen pädagogische Fachkräfte Einblick in die Vielfältigkeit verschiedener Gleichstellungsmaßnahmen im österreichischen Arbeitskontext und erhalten gleichzeitig praxisnahe Tools, um diese im eigenen Arbeitsumfeld umzusetzen. Der spezielle Fokus auf ineinandergreifende Diskriminierungsformen (Mehrfachdiskriminierung) ermöglicht den Teilnehmer:innen zudem eine differenzierte Perspektive auf die Auswirkung von sozialen Ungleichheiten im Arbeitsumfeld.
Das Gender & Diversity Training erfüllt die AMS Vorgaben (mindestens 6 UE Genderkompetenzen und 16 UE Diversitätskompetenzen) und wird vom waff – Wiener Arbeitnehmer*innen Fonds – teilfinanziert.

Weitere Informationen

ZIELE
Die Teilnehmer:innen werden für Gender- und Diversity-Themen im Arbeitskontext sensibilisiert und gleichzeitig in ihren eigenen Handlungskompetenzen gestärkt. Ziel ist ein umfangreiches Bewusstsein über vorhandene Diversitätskonzepte und die Entwicklung von Strategien gegen Diskriminierung, die auf den eigenen Arbeitskontext zugeschnitten sind.
 
ZIELGRUPPE
Das Training richtet sich an Führungskräfte in Bildungseinrichtungen, Lehrer:innen, Erwachsenenbildner:innen, Pädagog:innen, Fachkräfte in der Bildungs- und Beratungsarbeit, Jugendvertrauensräte, Betriebsräte, haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter:innen von Vereinen und andere Multiplikator:innen.

Rassismuskritische Kompetenzen in der Bildungs- und Beratungsarbeit (24 UE)

Der Lehrgang eignet sich für Fachkräfte in der schulischen sowie außerschulischen Bildungs- und Beratungsarbeit, die bereits über ein grundlegendes Verständnis von Rassismus und seinen gesellschaftlichen Wirkmechanismen verfügen und dieses Wissen durch theoretische Inputs und praktische Methoden aus der rassismuskritischen Bildungs- und Beratungsarbeit ergänzen möchten. 

 Die Teilnehmer:innen setzen sich dabei mit konkreten Fallbeispielen, strukturellen und institutionellen Ausschlüssen sowie mit alltäglichen Herausforderungen auseinander, wie sie in der Bildungs- und Beratungspraxis häufig auftreten. Neben der Vermittlung theoretischer Impulse aus dem Bereich der Rassismuskritik, dem kollegialen Austausch untereinander und der gemeinsamen Reflexion von Praxiserfahrungen ist die Entwicklung von kontextbezogenen Handlungsstrategien für das eigene Arbeitsumfeld zudem ein grundlegendes Ziel des Lehrgangs. 

Weitere Informationen

ZIELE
Ziel ist, den Teilnehmenden grundlegende Kenntnisse über Funktionen und Auswirkungen von Rassismus zu vermitteln, um ein fundiertes Verständnis und effektive Strategien für dessen Überwindung zu erarbeiten. Die Teilnehmenden können Rassismus in Gruppen- und Einzelgesprächen thematisieren, Maßnahmen entwickeln und kompetent mit Diskriminierungen umgehen.

ZIELGRUPPE
Das Training richtet sich an Lehrer:innen, Erwachsenenbildner:innen, Pädagog:innen, Fachkräfte in Bildungs- und Beratungsarbeit, Jugendvertrauensräte, Betriebsräte, haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter:innen von Vereinen, haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter:innen, Führungskräfte, Multiplikator:innen, Betriebsrät:innen und Mitarbeiter:innen mit Kunden- und Klient:innenkontakt.

Rassismuskritische Kompetenzen im Kunst- und Kulturbetrieb (24 UE)

Der Lehrgang Rassismuskritische Kompetenzen im Kunst- und Kulturbetrieb richtet sich an Fachkräfte, die bestehende rassistische Strukturen innerhalb der eigenen Institution sowie in der Kunst- und Kulturlandschaft reflektieren und nachhaltige Veränderungen anstoßen möchten. Der Lehrgang ermöglicht es, mittels theoretischer Impulse und praktischer Handlungsanweisungen die eigene künstlerische und/oder kuratorische Praxis um dekoloniale Perspektiven und explizit um rassismuskritische Ansätze zu erweitern und strukturverändernde Interventionen im eigenen Arbeitsumfeld zu setzen. Ausgehend von einer Sensibilisierung auf die verschiedenen Formen von Rassismus und deren historischen Kontinuitäten beschäftigen sich die Teilnehmer:innen vor allem mit der tragenden Rolle deutschsprachiger Kunst- und Kulturbetriebe bei der Aufrechterhaltung rassistischer Strukturen. Dabei erhalten die Teilnehmer:innen die Möglichkeit, durch kritisch-reflexive Übungen internalisierte Deutungsmuster und gewohnte Handlungspraxen zu erkennen, zu hinterfragen und gezielt zu überwinden.  

Weitere Informationen

ZIELE
Personen aus dem Kunst- und Kulturbereich sind in der Lage, dekoloniale und rassismuskritische Perspektiven in die eigenen künstlerischen und kuratorischen Projekte einfließen zu lassen. Sie verfügen über konkrete Strategien, um bestehende diskriminierende Ausschlüsse sichtbar zu machen und institutionelle Veränderungen anzustoßen. 

ZIELGRUPPE
Kurator:innen, Künstler:innen, Literaturübersetzer:innen, Veranstalter:innen sowie jegliche weiteren Personen, die im Kunst- und Kulturbereich tätig sind. 

Train the Trainer – fluchtpunkte.net (16 UE)

Im Kontext des aktuell währenden Nahostkonfliktes unterstützt der Lehrgang Train The Trainer – fluchtpunkte.net Lehrkräfte und andere pädagogische Fachkräfte bei der multiperspektivischen und diskriminierungskritischen Vermittlung der Themen Flucht, Asyl, Migration, Antisemitismus und Rassismus.
Mithilfe des Lernangebots von www.fluchtpunkte.net werden reale Lebensgeschichten von Personen mit Flucht- und Migrationserfahrungen didaktisch aufbereitet, tiefgreifende Verflechtungen zwischen Österreich, Deutschland und dem sogenannten Nahen Osten werden aufgezeigt, und die Möglichkeit einer nuancierten Auseinandersetzung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen eröffnet.

Weitere Informationen

ZIELE
Lehrpersonen und andere pädagogische Fachkräfte werden dazu befähigt,  die Themen  Flucht, Asyl, Migration, Antisemitismus und Rassismus im Kontext des Nahostkonfliktes anhand realer Lebensgeschichten zu vermitteln.

ZIELGRUPPE
Das Training richtet sich an Lehrer:innen, Erwachsenenbildner:innen, Pädagog:innen, Fachkräfte in der Bildungs- und Beratungsarbeit, Jugendvertrauensräte, Betriebsräte, haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter:innen von Vereinen, Führungskräfte in Bildungseinrichtungen und andere Multiplikator:innen.

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